Dan Hepperle

Portrait Dan Hepperle


der Mensch
Seit nun beinahe 20 Jahren lebt Dan Hepperle zurückgezogen in einem kleinen Eifeldorf. Dieser Weg aus der Großstadt war für ihn folgerichtig. Nach den Stationen Leitung der Jugendkunstschule Köln, Dozententätigkeit für Malerei an der Uni Köln, diverse Tätigkeiten in Kunstinitiativen wie Streetgallery Lindenthal, Eifeler Ateliertage und Kulturbahnhof Nettersheim (KuBa) suchte er mehr und mehr die Stille als den Ort seiner Inspiration. Za-Zen (Meditation) und das Spiel der Shakuhachi (japanische Bambusflöte) sind ihm dabei von essentieller Bedeutung.

die Kunst
Entsprechend seinem geistig-spirituellen Weg ist sein Weg in der Kunst der der Reduktion. Farbige Grau- und Weißabstufungen, vielschichtige Überlagerungen aus pastösen und lasierenden Farbschichten führen den Betrachter in stille Räume. Der Malprozess ist wesentlich. Langsam entstehen die Arbeiten, oft in monatelangem Tun, Schicht für Schicht, aber auch versinkendes Betrachten gehört dazu. Das Schaben des Spachtels, das Furchenziehen mittels Drahtbürste u.a. Gegenstände ist für ihn Musik. Horchen, stilles Betrachten. Rhythmisch immer wiederkehrende Spuren lassen pointilistisch anmutende Werke entstehen, dann wieder aber auch fast monochrome Arbeiten, die Spuren aus längst vergangener Zeit in sich zu tragen scheinen.

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