Ariane Koch

Portrait: Irma Korthals / Dortmund

 

Die Werke von Ariane Koch spiegeln wieder, was sie ganz wesentlich ausmacht: Freigeistin, Revolutionärin, Ästhetin mit Hang zum Perfektionismus. Ihre Plastiken, Bild-/ Material-/ und Leucht-Objekte lassen Raum für eigene Assoziationen und Interpretationen - obwohl die Werke durch die Symbolkraft der verwendeten Materialien oder aber aufgrund ihrer Titel oftmals Stellung beziehen.

Ariane Koch arbeitet gerne mit haptischen Materialien und lässt sich von Fundstücken, Merkmalen besonderer Orte und ferner Länder inspirieren. Als Werkstoff sind Gummischläuche unterschiedlicher Dicke und Farbe zu einem Markenzeichen geworden. Zu Objekten geformt entwickeln anthrazitfarbene Fahrradschläuche eine neue Dynamik; ein Statement in ihrer Präsenz.

In der Serie „Stripes“ werden farbige Streifen unterschiedlichster Materialien angeordnet, teilweise verwoben und mit Harz und Lack so kombiniert, dass die Grenze zwischen Malerei und Plastik verschwindet.

Ob Plastik, Objekt oder Bild, ein wesentlicher Aspekt der Arbeiten von Ariane Koch ist die Oberflächengestaltung. Es ist die Frage nach der Wirkung von Raum im Raum, von Ausdehnung und Konzentration.

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